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Liebe Hauptstädter, Gewinner dieser zentralen Veranstaltung
anlässlich des 26. Juli durch selbstlose und ausdauernde
Anstrengung und im harten großen Wettbewerb mit den Genossen
von Villa Clara, Matanzas, Cienfuegos, Camagüey und Granma:
Ich beglückwünsche alle.
Kämpfer von gestern und heute:
Angesehene Gäste;
Liebste Mitbürger:
Ich danke unserem heldenhaften und großzügigen Volk für das
Privileg, diesen Jahrestag des Angriffes aufs Moncada und die
Kaserne Carlos Manuel de Céspedes, nachdem so viel Zeit seit
diesem Ereignis vergangen ist, ins Gedächtnis zurückrufen zu
können. Vielleicht hat niemanden jemals eine so große Ehre
erhalten. Es wäre nicht zu verzeihen, nicht im Auge zu haben,
dass mehr als 70 Prozent der Kubaner, die heute die Revolution
aufrechterhalten, damals nicht einmal geboren waren. Sie haben
die Flaggen derjenigen, die ihr Leben in dieser Tat geopfert
haben, in ihre Hände genommen, und ich denke, dass sie diese
Flagge niemals fallen lassen werden. Ich erlaube mir, mich in
meinem und auch in ihrem Namen zu bedanken, weil ich auf
meinem Gewissen die außerordentliche Lasttrage, sie zur
Durchführung dieser so gewagten Handlung überzeugt zu haben
ohne, dass ein blinder Zufall mich daran gehindert hätte,
diese lange kämpferische revolutionäre Streck bis zu diesem
bewegenden Zeitpunkt durchzugehen, 52 Jahre später.
Die Revolution erlebt heute einen ehrenwerten Augenblick
dieses denkwürdigen Datums.
Die Monate vor dem 52. Jahrestag des Beginns unseres
bewaffneten Kampfes für die endgültige Unabhängigkeit Kubas,
haben sich durch eine besondere Aggressivität seitens der
Verwaltung Bush gegen Kuba gekennzeichnet. Die
nazifaschistischen Rechtsextremisten, die die Führung des
Imperiums erobert haben, haben nicht aufgehört ihren
machtlosen Hass gegen unser Vaterland wiederzukauen. Man soll
sich an diesen 20. Mai 2002 erinnern, als Bush in einem
Zusammentreffen mit der terroristischen Mafia von Miami mit
unerhörter Vermessenheit von Kuba eine neue Verfassung
verlangte, in der auf den sozialistischen Charakter der
Revolution verzichtet wird. Unter den Anwesenden in dieser
Veranstaltung war der innige Freund der Familien-Dynastie,
Orlando Bosch Ávila, der Hauptverantwortliche der Zerstörung,
während des Fluges, des kubanischen Flugzeuges, dessen
Passagiere kurz nach seinem Abflug in Barbados alle starben
sind.
Die Antwort Kubas auf die Forderung des Imperiums
Imperialaufforderung waren die unzähligen Massenkundgebungen
auf der ganzen Insel in Unterstützung eines Änderungsprojektes
der Verfassung, das schließlich von der einstimmigen
Abstimmung der Nationalversammlung der Volksmacht am 26. Juni
2002 bestätigt wurde, wobei festgelegt wurdet wurde, dass der
sozialistische Charakter und das sozialpolitische System, die
in der Verfassung enthalten sind, unwiderruflich sind.
Es hatte sich bereits der grausame Terrorangriff in den
Zwillingstürme von New York, am 11. September 2001 ereignet.
Unter dem ständigen Druck jener Mafia, die ihm, der Herr Bush
und seine Clique, die Präsidentschaft mittels eines
skandalösen Betrug ermöglicht hatte, die nie aufhörte, vier
Jahre lang zu grausame und hassvolle Maßnahmen verabschieden,
um die Unabhängigkeit Kubas unstabil zu machen und das Recht
seines Volkes auf ein wirklich humanes und gerechtes
sozialpolitisches System, zu schlagen und aus der Welt
auszurotten.
Groteske Beschlüsse wurden angewandt, um die Blockade zu
härten und somit die Wirtschaft des Landes zu ersticken.
Hunderte von Tausenden und Abertausenden von Kubanern, die in
den USA wohnen, wurde verboten, ihre Familienangehörige in
Kuba zu besuchen, wobei nur eine Besuchreise alle drei Jahren
bewilligt wurde, aber nicht allen; die familiäre Unterstützung
wurde fast auf Null reduziert; die Vereinbarungen über die
illegale Migration wurden nicht erfüllt; Vorschläge zur
Zusammenarbeit in lebenswichtigen Themen wie des Kampfes gegen
den Drogen- und Menschenhandel und zur Behinderung und
Vermeidung von Terrorakten wurden abgelehnt; die Verleumdungen
häuften sich; Kuba wurde als terroristisches Land bezeichnet;
verrückte Lügen wurden erfunden, wie die über die Herstellung
von biologischen Waffen, Pläne für einen elektronischen Krieg
mit der Absicht, die Kommunikationen der US-Regierung zu
interferieren und Ähnliche mit dem Ziel, Vorwände für einen
Angriff gegen unser Volk zu suchen, so wie sie es später im
Irak gemacht haben.
Es ist nur allzu gut bekannt, dass die Bush-Clique ein weit
reichendes Komitee zur höchst detaillierten Planung des so
genannten „Übergangs“ in Kuba gegründet hat, dass ein
makaberes Projekt erarbeitet hat, um unter anderem,
Impfungspläne und Alphabetisierungskampagnen durchzuführen,
obwohl die ganze Welt weiß, dass die Gesundheits- und
Bildungsprogramme von Kuba diejenigen der USA und sogar
irgendeines anderen Landes weit übertreffen.
Ich kann diese Taten nicht unerwähnt lassen, die nur eine
winziges Auswahl der gesamten Angriffe der US-Regierungen
gegen Kuba darstellen, mit denen die Bush-Verwaltung ihren
ekelhaftesten und gräulichsten Hass gegen ein würdiges und
heldenhaftes Volk verkörpert, das nicht nachgibt, und sich
weder von Androhungen, noch von Aggressionen des gewaltigen
Imperiums einschüchtern lässt.
Einer der zynischsten Maßnahmen von Bush war, den
Militärstützpunkt in Guantánamo, Territorium, das gegen den
Wille des kubanischen Volkes illegal besetzt ist, zu nutzen,
um dort ein Konzentrationslager zu errichten, wo sie Personen,
die sie irgendwo ohne Prozess oder legale Formalität
entführen, einschließen. Der Gipfel ist, dass dieses Gefängnis
in ein experimentelles Folterungszentrum umgewandelt wurde,
wie die Foltern, die später in Abu Ghraib, im Irak angewendet
wurden.
In einem Artikel der Tageszeitung The New York Times
vom 17. Oktober 2004 wurde anerkannt, dass die Misshandlungen
gegen die Gefangenen auf dem Stützpunkt in Guantánamo
„verallgemeinert sind und sich nicht auf einzelne Fälle
begrenzen, wie die offiziellen Versionen behauptet haben.“
Militärs, Geheimagenten und andere Funktionäre zitierend hat
die Zeitung eine „Reihe von stark misshandelnden Prozeduren
während eines langen Zeitraumes“ beschrieben. Die Welt war
erstaunt und empört, als sie diese unglaubhaften Taten erfuhr.
Der Demokratensenator Joseph Biden, des Ausschusses für
auswärtige Beziehungen erklärte, dass sich der
Militärstützpunkt in Guantánamo „in das größte
Propaganda-Werkzeug“ umgewandelt hat, um Terroristen aus aller
Welt rekrutieren zu können“. Der ehemalige Präsident James
Carter hat die Bush-Regierung nachdrücklich gebeten, dieses zu
schließen, weil die Anklagen wegen der Folterungen dort „eine
furchtbare Beschämung und ein Schmutzfleck im Ansehen der
US-Amerikaner seien.“
Die britische Zeitung The Guardian verkündete am 13.
September 2004, dass „die höchsten Instanzen der Verwaltung
von George W. Bush über die Misshandlungen und möglichen
Kriegsverbrechen auf dem Stützpunkt im Herbst 2002 informiert
seien“, so eine Forschung des altgedienten Journalisten
Seymour Hersh, die in seinem Buch „Kommando-Kette“ enthalten
ist.
Eine US-amerikanische Kongress-Abgeordnete kubanischer
Herkunft, die in unserem Land als die Grausame Wölfin bekannt
ist, natürlich Freundin und Verteidigerin von Posada Carriles,
hat während eines Besuches dieses Folterzentrums der Presse
erklärt, dass „sie sich wünscht, dass das kubanische Volk die
Rechte hätte, die den Verhafteten in Guantánamo gewährt
werden“.
Andere der zynischen Handlungen vom Herrn Bush sind die
ständigen und wachsenden Rundfunk- und Fernsehaggressionen
gegen unser Volk, die die elementarsten Normen der Anwendung
des radioelektronischen Raumes und des internationalen Rechts
verletzen.
In dieses verrückte und gescheiterte Abenteuer hat die
US-Regierung umsonst bedeutende Geldsummen investiert.
Bush und seine Mafia haben neben ihren Aktionen vom Außen mehr
als Hundert Millionen Dollar zur Förderung der Subversion und
Destabilisierung innerhalb Kubas investiert. Zu diesem Zweck
hat sie, mehr als keine andere US-Verwaltung, die
Interessenvertretung dieses Landes in Kuba benutzt. Es ist
schon lange her, als die Subversion- und Spionageaufgabe mit
gewisser Diskretion durchgeführt wurde. In der wirklichen
Gangster-Etappe von Bush Junior sind alle Normen abgeschafft.
Groteske Figuren wie James Cason, Hinweisen von Otto Reich,
Roger Noriega und anderen skrupellosen Funktionären folgend,
haben die Grenzen der elementarsten Dezenz überschritten und
ungewohnte Provokationen innerhalb unseres Landes ausgeführt.
Die Chefs der Interessenvertretung haben direkt die Leitung
der Söldnergruppen übernommen, denen sie über verschiedenen
Wege und Vorwände erhöhte persönliche Einkommen in
konvertierbaren Devisen zukommen lassen, die in einem Land wie
Kuba, wo lebenswichtige Leistungen wie das Gesundheitswesen
und Bildung kostenlos erbracht werden und andere wie Wohnung,
Freizeitveranstaltungen, Medikamente und ein wichtiger Teil
der Nahrungsgüter mit kubanischen Pesos zu praktisch
symbolischen Preisen erworben werden, denjenigen, die Devisen
besitzen, einen materiellen Lebensstandard ermöglichen, der
weit über dem, der Bürger, die deren Gehalt und Renten in
Nationalwährung verdienen, liegt.
In keinem Land der Welt kann ein Söldner des Imperiums die
Privilegien aufweisen, die sie in Kuba genießen. Keiner von
ihnen arbeitet, und keiner erbringt der Gesellschaft
irgendeine nützliche Leistung. Die Büroräume der
US-Interessenvertretung in Kuba und die dazu gehörigen
Wohnungen, haben sich unter dem diplomatischen Schutz in
Verhandlungsräume umgewandelt, um Provokationen zu
organisieren, die Kommunikation zu ermöglichen und offen die
Söldner innerhalb des Landes anzuleiten.
Absolut Nichts davon wird verschleiert. Die diplomatische Post
der Interessenvertretung wird in unverschämter Weise für die
Einführung vom Computer- und Kommunikationsmittelhandel,
Drucksachen, Pamphleten und jeder Art von Gegenständen und
Gütern, womit die Söldner beliefert werden benutzt. Wohl
niemals zuvor hat eine Regierung die Zollfreiheiten und
diplomatischen Immunitäten dermaßen verletzt und missbraucht
wie die US-Regierung, um Aufschriften zu schreiben und
beleidigende Schilder gegen unser Land zur Schau zu stellen.
Wenn sie diese Aktivitäten nicht offen durchführen möchten
benutzen sie ihre tschechischen Knechte oder ähnliche, um
solche groben Handlungen durchzuführen.
Niemals hat unsere Vertretung, oder haben unsere Funktionäre
in Washington die diplomatische Immunität für solche illegale
und widerliche Handlungen genutzt.
Vor kurzem, als unser Volk pausenlos gearbeitet hat, um sich
von den vom Hurrikan Dennis verursachten Schäden zu erholen,
mit Abertausenden zerstörten oder halbzerstörten Wohnungen,
mit Unterbrechungen im elektrischen Übertragungs- und
Verteilungsnetz, bedeutenden Schäden in der Landwirtschaft und
anderen Zweigen der Wirtschaft, hat die US-Regierung ihren
radioelektrischen und subversiven Angriff gegen Kuba
verschärft, indem sie die Häufigkeit der provozierenden und
illegalen Flüge des Flugzeuges EC-130J, das nach unserem Land
die antikubanischen Rundfunk- und Fernseh-Signale sendet,
multiplizierte.
Die erste Sendung mit einem Flugzeug der US-Streitkräfte fand
ausgerechnet am 20. Mai 2003 statt, ein Datum, das durch die
imperiale Einmischung in Kuba gekennzeichnet ist. Später, nach
der Verabschiedung des infamen „Übergangsplanes“, in dem eine
Millionengroßesumme für die Übertragungen des Rundfunks und
Fernsehens nach Kuba vorgesehen wurde, hat die US-Regierung
seit August 2004 vierstündigen Sendungen am Wochenende von
einem Militärflugzeug aus begonnen, unsere Fernseh-Sendungen
störend und auf grober Weise die internationalen Normen der
Telekommunikationen verletzend und sich in ein gefährliches
Provokationselement auf Grund des militärischen Charakters der
verwendeten Flugzeuges, welches Bestandteil der
US-amerikanischen Kriegsaktionen in Vietnam, Afghanistan und
Irak gewesen ist, verwandelnd.
Am vorigem 13. Juli, vor weniger als drei Wochen, fünf Tage
vor dem Eintreffen des Hurrikans mit seiner zerstörenden
Gewalt in Gebieten des Südens, der Mitte und des Westens des
Landes, hat die US-Luftwehr zwei Flugzeuge EC-130J der 193.
Einheit für Spezialoperationen von Pennsylvania in der
Seeflugbase von Key West in der Florida stationiert. Eins
dieser Flugzeuge ist konsekutiv am 15. Juli (Freitag), 16.
(Sonnabend), 18. (Montag), 20. (Mittwoch), 22. (Freitag) und
23. Juli (Sonnabend) in einer provozierenden und aggressiven
Eskalation, konterrevolutionäre Sendungen übertragend,
geflogen.
Es waren nur sechs Tage nach dem Durchzug des Hurrikans
vergangen und man war noch mit der Erfassung der Daten seiner
verheerenden Wirkungen befasst.
Auf diese Weise wurden in kaum einem Jahr 46 Sendungen aus dem
militärischen Flugzeug durchgeführt und gleichzeitig wurde
die, die täglich in ungefähr neun Kanälen aus einem Luftballon
übertragen werden weiter gesendet. Diese, zusammen mit
Übertragungen aus weiteren konterrevolutionären Sendern
ergeben insgesamt wöchentlich 2.425 Stunden, 45 Minuten
Rundfunk- und Fernsehsendungen gegen Kuba.
Es ist bedeutend, dass die USA vor der gegenwärtigen
Eskalation drei Explorationsflüge mit Flugzeugen des Typs
RC-135 am Sonnabend, dem 30. April und am 7. und 14. Mai 2005,
um die gleiche Uhrzeit als der EC130 in Richtung auf unser
Land mit der möglichen Absicht die Wirksamkeit und Parameter
unserer Antwort zu diesem Angriff zu überprüfen übertragen
hat, durchführten. Die RC-135-Flugzeuge hatten lange nicht
mehr gegen unser Land gehandelt.
Während die US-Verwaltung, die mit so viel Wut die
völkermordende Blockade gegen unser Volk auferlegt, auf
scheinheilige und wirklich unverschämte Weise 50 Tausend
Dollar „gnädigerweise“ für die Linderung der Schäden des
Hurrikans anbot, legten die Vertreter, die die Politik der
Bush-Regierung unterstützen dem Kongress einen Gesetzentwurf
mit der ausdrücklichen Absicht, so der Text, „des käuflichen
Erwerbs, Vermietung, Errichtung und Verbesserung der Empfangs-
und Übertragungsausrüstungen für Rundfunk und Fernsehen und
für den Kauf, Verpachtung und Montage der notwendigen
Ausrüstungen, einschließlich Flugzeuge für den Empfang und
Übertragung vom Rundfunk und Fernsehen“ vor, der für Sendungen
gegen Kuba 37 Mio. 931 Tausend Dollar für das Geschäftsjahr
2006 und 29 Mio. 931 Tausend Dollar für das Geschäftsjahr 2007
vorsieht.
Es wurde sogar darüber gesprochen, dass sie Flugzeuge des Typs
Boeing mit ähnlicher Technologie wie die der EC-130J für
künftige Sendungen gegen Kuba erwerben zu könnten und es
werden darüber hinaus finanzielle Mittel vorgesehen, um
Sendezeiten bei Sendern in Ländern des in unserer Nähe
gelegenen Gebietes zu beziehen.
Die Eskalation der antikubanischen Sendungen ereignet sich
inmitten von öffentlichen Diskrepanzen zwischen dem State
Department und dem Verteidigungsministerium hinsichtlich des
Einsatzes eines militärischen Flugzeuges für die Sendung gegen
Kuba, bzw. dessen Beförderung nach Mittelosten. Was sich
ereignet hat, beweist, dass sich die Position von Condoleezza
Rice und die aggressive Absicht der US-Verwaltung, unter dem
Druck, Verpflichtungen und Einfluss der terroristischen Mafia
von Miami durchgesetzt haben.
In ihrem Wahnsinn betäubt hat gerade eine ehemalige Sprecherin
der Nationalen Kubanisch-amerikanischen Stiftung und auch
Verteidigerin von Posada Carriles, unverschämt im Fernsehen
von Miami erklärt, dass die solidarische Hilfe von Venezuela
für Kuba, um die Folgen des Hurrikans zu lindern, „in einigen
Tausend Tonnen Türmen um die Sendungen aus den USA zu sperren,
Ausrüstungen für die Wiedererrichtung aller diesen Türme, die
für diese Art Blockade dienen, neben der zur Einführung der
Repression erforderlichen Technik, besteht“.
Eine dermaßen irre Vision setzt sich im extremrechten
nordamerikanischen Flügel durch, der jetzt droht, auch mit
Rundfunk- und Fernsehübertragungen gegen Venezuela als Antwort
zur Gründung von Telesur und wegen der Solidarität der
venezolanischen Regierung mit Kuba, zu beginnen.
Laut Aussagen des republikanischen Vertreters von Florida,
Connie Mack, der eine Änderung zum Thema vorgeschlagen hat,
„könnte man die Gouverneur-Versammlung autorisieren, die
Rundfunk- und Fernsehübertragungen nach Venezuela ähnlich wie
die jetzigen Marti-Rundfunk und –TV gegen Kuba anzufangen“.
Mit der gleichen Intensität, mit der das Weiße Haus seinen
elektronischen Krieg verstärkt, bemühen sich die örtlichen
Sender in Miami um ein Image von Krise und Chaos in Kuba, wo
eine unhaltbare Situation zu einem sozialen Aufstand auf der
Insel führen wird, zu übertragen. Wer sich diese medialen
Terroristen anhört, würde sich ohne weiteres davon
„überzeugen“, dass die Revolution nur wenige Stunden am Leben
bleibt, daraus kann man ersehen, dass es überhaupt unmöglich
ist, dass sie sich die Lehren der Geschichte einprägen.
Es hat auch nicht gefehlt, dass sich irgendein ausländischer
Journalist, bewusst oder nicht bewusst, von der Strömung der
Provokation und der Hinterlist mitreißen lassen hat.
Fast simultan, am 13. Juli, nur fünf Tage vor dem Durchzug des
Hurrikans, den Unfalls des Schiffsschleppers vor elf Jahren
als Vorwand gebrauchend, — der mit Waffengewalt aus dem Kai
für diese Art Hilfsboote entführt wurde, und der den
bedauerlichen Tod zahlreicher Personen, einschließlich Frauen
und Kinder, zu Folge hatte, und woran auf infame Weise die
Revolution beschuldet wurde — haben ungefähr zwanzig
Individuen, die zu den erwähnten Grüppchen gehören,
beleidigende Ausrufe beim Vorbeigehen am Krankenhaus „Hermanos
Ameijeiras“ hervorgebracht, die zur sofortigen Antwort der
Einwohner dieses Stadtteiles und der Arbeiter dieser
Einrichtung geführt haben, was den Schutz der Provokateure
seitens der Behörden erforderlich machte.
Ich muss einen weiteren Vorfall hinzufügen. Als das Land mit
einer historischen Schlacht gegen das Imperium um die
Gerechtigkeit befasst war, die illegale Einreise in die USA
unter dem Schutz der kubanisch-amerikanischen Mafia und der
Behörden dieses Landes von Posada Carriles denunzierend, —
Verantwortlicher, zusammen mit Orlando Bosch, des Todes von 73
Personen bei der bekannten Tragödie von Barbados — und seine
Verhaftung und Extradiktion nach Venezuela verlangend,
arbeitete die Interessenvertretung sehr intensiv an der
Vorbereitung einer Versammlung zur Verteidigung der Zivilen
Gesellschaft, die offiziell ausgerechnet für den 20. Mai
einberufen wurde, verschämendes und unglückliches Datum
unserer Geschichte. Alles war von der US-Regierung konzipiert
und finanziert.
Die Anklage Kubas vom 11. April und das Treffen in Havanna von
Persönlichkeiten der ganzen Hemisphäre zur Forderung der
Extradition nach Venezuela des Terroristen und der Anklage der
Condor-Operation und der ungeheuren Verbrechen, die von den
Militärdiktaturen mit der Beihilfe der US-Regierung begangen
wurden — besonders als Bush Senior Chef der CIA und später
Vizepräsident der USA war, was zeitlich mit dem schmutzigen
Krieg gegen Nikaragua und dem Skandal Iran-Contra
übereinstimmte — haben die Regierung von Bush und seine
Hauptkomplizen in eine schwierige Lage versetzt.
Vor dem Terrorakt von Barbados waren die Teilnehmer an der
Condor-Operation, Orlando Bosch und Posada Carriles, mit der
Verantwortung der Organisation und Konzeption von höchst
schwer wiegenden Verbrechen gegen hervorragenden Figuren aus
Chile und aus anderen lateinamerikanischen Ländern belastet.
Die Absicht der US-Interessenvertretung (SINA) und ihrer
Besoldeten, eine Provokation gegen die kubanischen
revolutionären Behörden durchzuführen, die die internationale
Öffentlichkeit von der skandalösen Verschwörung und Beihilfe
von Bush Junior und dem Hauptterroristen der Hemisphäre, den
Bush aus dem Gefängnis in Panama herausholte und später seine
Einreise in die USA gestattete, ablenken würde, war
offensichtlich.
In der angeblichen Versammlung zur Verteidigung der Zivilen
Gesellschaft war der Chef der US-Interessenvertretung anwesend
und man hat sogar eine direkte Botschaft von Bush und von
terroristischen Gruppen aus Miami erhalten. Sogar Posada
Carriles selbst hatte seine Unterstützung und Grüsse an die
Versammlung der Zivilen Gesellschaft entsandt. Alle Angaben
und Ereignissen des grotesken Treffens sind aufgezeichnet
worden und werden zu gelegener Zeit der Öffentlichkeit zur
Verfügung gestellt. Die Tatsache ist, dass der Gleichmut und
die Selbstbeherrschung der Revolution hat mit großen
Anstrengungen das grobe Manöver zunichte gemacht hat, um die
Empörung der anwohnenden Bevölkerung zurückzuhalten, die den
Grund jener Toleranz vor einem söldnerischen und verratenden
Treffen nicht verstehen konnte.
Von der scheinbaren Unbestraftheit ihrer Abenteuer ermutigt,
am vorigen 22. Juli, als alle Anstrengungen auf die
Rekonstruktion des Landes konzentriert waren, haben sich die
„Verteidiger der zivilen Gesellschaft“ —von der
Interessenvertretung und stark angespornt von den Flügen und
fast täglichen Sendungen der militärischen Flugzeuge und von
den subversiven Botschaften, diese beinhalteten, zusammen mit
dem von der fast Koffer packenden Mafia von Miami verbreiteten
Glauben eines unmittelbaren Kollaps der Revolution— animiert,
eine neue Provokation zu organisieren; aber diesmal hat sich
das Volk, von so unverschämten Verratsakten empört, mit seinen
Ausdrücke patriotischer Heftigkeit dazwischen gestellt und
erlaubte keinem einzigen Söldner sich zu bewegen. Das wird
sich so oft wiederholen, wie es notwendig wird, wenn Verräter
und Söldner eine Millimeter mehr überschreiten, als das
revolutionäre Volk, dessen Zukunft und Leben vor dem
gefräßigsten, unmenschlichsten, und blutigsten Imperium der
Geschichte im Spiel steht, bereit ist zu gestatten.
Die bekanntgegebene Dissidenz, bzw. angenommene Opposition in
Kuba existiert nur im fieberhaften Gehirn der
kubanisch-amerikanischen Mafia der Bürokraten des Weißen
Hauses und des State Department. Sie betrügen, oder vergiften
sich selbst mit ihren eigenen Lügen. Sie kaufen Opportunisten,
die von sämtlichen produktiven Aktivitäten oder nützlichen
Leistungen entfernt sind, vielmals sind das Vagabunden und in
nicht wenigen Fällen, sind es Lumpen oder Delinquenten, die
mit kein Ansehen und keine Unterstützung von niemandem haben.
Es wiederholen sich die Umstände, in den die Behörden sie
schützen müssen, wenn sie irgendeine Provokation zu
organisieren versuchen, bei das Erste, was die
Interessenvertretung macht, ist, die ausländische Presse
einzuladen. Das war das Gleiche, als sie das Land mit
bewaffneten Söldnern, viele von ihnen, ehemalige
Sympathisanten von Batista angegriffen von der Annahme
ausgehend, das Volk würde sich sofort gegen die Revolution
aufheben. Niemand kennt sie in Kuba, sie leben von der
Bekanntheit im Ausland. Die terroristische Mafia und die
US-Regierung nutzen dreist die Möglichkeiten, die Kuba
zahlreichen internationalen Agenturen und Presseorganen
geboten hat, damit sie in Kuba wohnen und von hier aus
informieren, ohne jegliche Einschränkung unsererseits sich zu
bewegen und mit voller Freiheit zu handeln. Einige tun das mit
voller Beihilfe der US-Interessenvertretung, um die Welt
falsch zu informieren und sie über die kubanische Realität zu
belügen. Alle wissen gut genug, dass niemals ein
revolutionärer Prozess mit dem Konsens und mit der
einstimmigen Unterstützung und dem Vertrauen, mit dem die
Kubanische Revolution durch ihre Entschlossenheit und Treue zu
den Prinzipien, der Tapferkeit und dem internationalistischen
Geist und der Solidarität des kubanischen Volkes rechnet,
rechnen konnte.
Das Imperium sollte lieber davon ablassen, sich von Illusionen
treiben zu lassen, die es zu noch größeren Fehlern führen
werden, weil nichts von dem, was in anderen Orten geschehen
ist, mit dem vergleichbar sein wird, was sich hier mit denen,
die Kuba zu erobern versuchen, ereignen würde.
Vor langer Zeit, mehr als einem Jahrhundert, hat Maceo darauf
hingewiesen: sie werden nur den mit Blutt ertränken Staub
seines Bodens (des Landes Kuba) aufheben, wenn sie nicht im
Kampf umkommen. Heute können wir dazufügen: sie könnten nicht
einmal den Staub seines Bodens aufnehmen, und müssten viel
mehr Blut als nirgendwo auf der Erde vergießen.
Wir schwören das!
Es wurden Hafenausrüstungen, Metalle für Zugschienen und
Ausstattungen und Teile für Lkws für mehr als 15 Millionen
Dollar erworben oder man ist bei der Erwerbung.
Man hat mit China Verträge über eintausend moderne Omnibusse
für Überlandtransport, mit hocheffizienten Motoren im
Kraftstoffverbrauch, abgeschlossen. 200 davon sind schon im
Lande und werden für lebenswichtige Zwecke eingesetzt. Man
rechnet damit, dass dieses Jahr fast 3 Millionen Fahrgäste
mehr, als vorgesehen, transportiert werden.
Die Prüfung der Preislisten macht sich unvermeidbar; auf Grund
der hohen Preise des Kraftstoffes und der Busse wäre es
unmöglich diese Leistungen zu den historischen Preisen zu
gewähren.
Auf dem Gebiet des Gesundheitswesens bekamen die Investitionen
während des ersten Halbjahrs einen großen Aufschwung, wie es
nie zuvor möglich gewesen war. Es wurden 448
Rehabilitationssäle, die das Land benötigte, fertig gestellt.
123 Polikliniken wurden repariert.
396 der 444 vorhandenen Polikliniken erhielten zum ersten Mal
Ultraschallgeräte mit drei Transduktoren, 115 besitzen neue
Röntgengeräte und fast alle haben schon Elektrokardiographen.
In jeder einzelnen wird ein Endoskopiedienst eingerichtet und
schon heute hat jede 4 Computer und eine Bibliothek, 368 sind
schon an Internet angeschlossen.
Seit Januar 2004 gibt es 118 Säle für Intensivtherapie, in den
Gemeinden, die es benötigten, wo bis Februar 2005, 42 561
Patienten betreut wurden, 13 025, das sind 92% derjenigen die
in Lebensgefahr schwebten, wurde das Leben gerettet.
Die zahnärztlichen Kliniken erhielten 851 neue
Zahnbehandlungssätze.
Mehr als 50 Krankenhäuser werden zurzeit umgebaut, erweitert
und ausgerüstet, um nationale und ausländische Patienten
vortrefflich betreuen zu können. Das Programm begann im Jahre
2004 mit einem berechneten Kostenanschlag von 835 Millionen
Dollar, darin sind hochmoderne Geräte, geschätzt in 400
Millionen Dollar, eingeschlossen.
Zu den technologisch fortgeschrittenen Ausrüstungen, die sie
heute besitzen, zählen 27 computerbetriebene Tomographen mit
einem Schnitt, somit besitzen ihn schon alle Provinzen des
Landes, und 9 mit 64 Schnitten, 8 mit Magnetresonanz und 8
mit dreidimensionalem Ultraschall, die zum ersten Mal in Kuba
Anwendung finden werden.
Das Programm schließt den Bau von 44 Krankenhausunterkünften
ein, was ein Total von 6886 Zimmern ergibt. Außerdem werden
gleichzeitig zahlreiche Drei- und Viersternehotels in
internationale Gesundheitsdienstleistungen einbezogen.
Das Land ist schon in der Lage auf allen Gebieten der
Ophtalmologie tausenden von Patienten Dienstleistungen zu
bieten und zu operieren. 100 000 venezolanische Brüder werden
diese Dienstleistungen in diesem Jahr erhalten, bisher wurden
davon bis zum gestrigen Tage, 25.Juli, schon 25 024 Patienten
dieses Landes und eine ähnliche Anzahl von Kubanern operiert.
Nicht weniger als 15 000 Bürger der karibischen Gemeinschaft
werden zwischen der zweiten Julihälfte 2005 und Juni 2006
diese Dienstleistungen erhalten. Venezuela und Kuba haben 100
000 anderen Lateinamerikanern ebenfalls diese Leistungen für
den gleichen Zeitraum angeboten. Es handelt sich um eine
solidarische und menschliche Heldentat ohne Vergleich in der
Weltgeschichte.
Die Bildungsrevolution, die unser Land im Rahmen der Schlacht
der Ideen durchgeführt hat, brachte ebenfalls einen
Qualitätssprung, ohne Vergleich im Lehr- und Erziehungsprozess
mit sich.
Auf diesem Gebiet wurde die Generalreparatur von 101 großen
Schulen beendet und man arbeitet noch in 56 Schulen, sowohl
auch in 5 Pädagogikinstituten.
Es wurde ebenfalls die Generalreparatur von 25 polytechnischen
Computerschulen, mit Kapazität für 40 000 Schüler, wie auch
die von 15 Abiturschulen in der Provinz Havanna, von den
insgesamt 40, die diese Verbesserung erhalten, begonnen. Die
Kosten dieses Programms haben eine Höhe von mehr als 120
Millionen Dollar.
Es im Halbjahr wurden 118 Computerclubs für Jugendliche, mit
einem Preis von 21 Millionen Dollar, vollendet.
Bis Ende des diesjährigen Schuljahres wurden 197 Einrichtungen
mit Hilfe des Programms der Schlacht der Ideen beendet,
dadurch wurden 503 174 Studenten begünstigt.
Man arbeitet an der Kapitalreparatur von 16 Sportschulen, mit
Kosten, die 14,6 Millionen Dollar überschreiten, eine davon,
und 113 Arbeitsobjekte sind schon fertig.
In den Gefängnissen wurden 20 Universitäten mit 590 Studenten
verstärkt.
Als Beweis der Potentialitäten unserer Wirtschaft wurde das
Mindestgehalt im Monat Mai von 100 auf 225 Peso, mit
Jahreskosten von 1,65 Milliarden Peso, erhöht, davon wurden 1
657 199 Werktätige, 54% der staatlichen Arbeitnehmer,
begünstigt. Dadurch wurde das Durchschnittsgehalt Ende des
ersten Halbjahrs, von 282 Ende des Jahres 2004, auf 334 Peso
erhöht.
Im Juli wurden die Löhne im Gesundheits- und Bildungswesen,
mit Jahreskosten von mehr als 523 Millionen Peso, erhöht, was
857 400 Werktätige begünstigte.
Auf dem Gebiet der Sozialversicherung erhöhten sich die Renten
von 1,468 Millionen Personen, etwas mehr als von 97% der
Gesamtheit.
Auf dem Gebiet der Sozialbetreuung wurden 476 512 Personen mit
einer monatlichen Erhöhung von 50 Peso begünstigt.
Beide Maßnahmen haben Jahreskosten von ca. 1190 Millionen
Peso.
Die aufgezählten Maßnahmen haben 4,4 Millionen Menschen
begünstigt, das sind 30,9% der Bevölkerung, die Jahreskosten
betragen ca. 2,780 Milliarden Peso. Der Lohn wird nach und
nach in anderen Bereichen erhöht.
Der Export von Gütern und Dienstleistungen erhöhte sich um
26,3% im ersten Halbjahr im Vergleich zum gleichen Zeitraum
des Jahres 2004.
Der vorteilhafte Saldo im Handel der Dienstleistungen gleicht
die negative Bilanz des Saldos des Handels mit Gütern, mit dem
Ergebnis eines geringen positiven Saldos in der
Wirtschaftsbilanz, sogar etwas höher als im Vorjahr, aus.
Im Güterexport heben sich durch ihre Bedeutung der Nickel, die
generischen und biotechnologischen Medikamente, der Tabak und
der Rohzucker hervor, während in den Dienstleistungen die
medizinischen Dienstleistungen und der Tourismus eine
entscheidende Rolle spielen.
Diese Ergebnisse wurden mitten im Verlauf der Umorientierung
auf dem Gebiet des Außenhandels, wo sich die Anzahl der zum
Import berechtigten Firmen von 192 auf 89 reduzierte und wo
sich 67% des gesamten Imports auf 23 Unternehmen zentrieren.
Außerdem wurde die Teilnahme von Zwischenhändlern in den
letzten zwei Jahren um 26% verringert.
Einer Wirtschaftspolitik entsprechend, die die Befriedigung
der sozialen Interessen und die hauptsächlichen Prioritäten
des Landes sichert, wurde eine Reihe von Maßnahmen auf dem
Gebiet der Finanzen, abgezielt auf die Stärkung der nationalen
Währung, ergriffen. Schon Mitte 2003, wurde der Dollar in den
Transaktionen zwischen Unternehmen gestrichen und eine
Kontrolle des Umtausches für die externen Geschäfte in der
Zentralbank eingeführt.
Im November 2004, als Antwort auf die Drohungen der Regierung
der Vereinigten Staaten, wird der Umlauf des Dollars auch in
den Devisenläden unterbunden und eine Strafzuschlag von 10%
auf die Tauschoperationen dieser Währung verhängt, eine
Maßnahme, die der Bevölkerung das größte Entgegenkommen
bietend, eingeführt wurde, ohne ihre Bankkonten zu
beeinträchtigen.
Anfang dieses Jahres wurden diese Aktionen durch eine
Aufwertung des kubanischen Peso um 7% im Vergleich zum
konvertiblen kubanischen Peso ergänzt, womit sich der Kaufwert
des kubanischen Peso in den Devisenläden erhöhte. Zusätzlich
wurde der kubanische konvertible Peso um 8% im Vergleich zum
Dollar und anderen Devisen aufgewertet.
Diese Maßnahmen haben unsere Währungssouveränität gestärkt und
ein größere Gerechtigkeit zwischen den Bevölkerungsschichten,
die Einnahmen in verschiedenen Währungen erhalten, ermöglicht.
Gegenwärtig wird die gesamte Währung, die im Umlauf ist, von
der Zentralbank herausgegeben, im Unterschied zur
Vergangenheit, in der ein Teil davon von der Währungsbehörde
eines Landes, welches eine harte Blockade gegen Kuba
aufrechterhält, herausgegeben wurde.
Einige der praktischen Ergebnisse sind folgende: im Vergleich
zum September vorigen Jahres erhöhten sich die Sparkonten in
kubanischen Peso um 32%, was ein größeres Vertrauen in die
Nationalwährung ausdrückt; die Zunahme der Größe der
Sparkonten in konvertiblen kubanischen Peso im Vergleich zur
Gesamtheit der Sparkonten in Devisen, die von 20% auf 50%
steigt; und ein bedeutende Zunahme der von der Zentralbank
erfassten Devisen.
Gleichfalls wurde der Anteil des Dollars im Deviseneingang von
Bargeld ins Land wesentlich verringert. In der Vergangenheit
übertraf der Anteil des Dollars 90%, mittlerweile hält er sich
bei ca. 30%, was das von den Drohungen der Regierung der
Vereinigten Staaten abgeleitete Risiko wesentlich verringert.
Ab diesem Jahr wurde eine rationelle Zentralisierung der
Entscheidungen über die Anwendung der Devisen festgesetzt. Die
Erlaubnis für diese Transaktionen muss vor der Übernahme der
Verpflichtungen eingeholt werden, was eine größere
Effektivität in den Vertragsabschlüssen und eine Größere
Sicherheit in der Erfüllung der übernommenen
Zahlungsverpflichtungen bedeutet. Außerdem hat es bedeutend
zum Kampf gegen die Straftaten und die Korruption beigetragen.
Damit wurden auch ermöglicht wichtige Entscheidungen zu
treffen, um die nicht vertretenden Zwischenhändler im
internationalen Handel, deren Tätigkeit eine nicht
proportionale Zunahme der Preise der Waren und
Dienstleistungen, die das Land im Ausland erwirbt hervorrief,
zu beseitigen.
Durch diesem Prozess wurden die Einnahmen des Staates in
Devisen in der Zentralbank konzentriert und die Möglichkeit
über diese zu verfügen, was auf hervorragende Weise die
Verhandlungsfähigkeit des sozialistischen Staates mit dem sich
ergebenden Nutzen für den Handel und die Finanzen verstärkt
hat. Es hat auch ermöglicht die aus den neuen externen
Finanzverpflichtungen und den neu verhandelten Schulden
entstandenen Verpflichtungen zu erfüllen, was erlaubt hat,
Zugang zu neuen Finanzierungen unter vorteilhafteren
Bedingungen zu bekommen.
Zuletzt, als Bestandteil der aus dem ALBA hervorgegangenen
Abkommen wurde eine Zweigstelle einer kubanischen Bank in
Venezuela geschaffen und es wurde die Eröffnung einer
Zweigstelle einer venezolanischen Bank in Kuba genehmigt.
Zum ersten Mal seit Beginn der Spezialperiode ergab sich der
Saldo der allgemeinen Operationen mit Überschuss in Jahre
2004, hauptsächlich auf Grund des beträchtlichen Wachstums der
exportierten Dienstleistungen. Für dieses Jahr ist ein
günstigeres Ergebnis durch größere Einnahmen für die
geleisteten Dienstleistungen vorgesehen.
Man schätzt, dass der Absatz in den Läden, die Devisen
einnehmen bis zum 30. Juni einen um 6,1% höheren Wert als im
Vorjahr erreicht.
Das Abkommen zwischen der Bolivarianischen Republik Venezuela
und der Republik Kuba, nach den Prinzipien des ALBA
unterzeichnet, stellt einen beachtenswerten Schritt auf dem
Weg der Einheit und der tatsächlichen Integrierung der Völker
Lateinamerikas und der Karibik dar. Das Abkommen von
Petrocaribe stellt einen weiteren außerordentlichen Schritt
und ein wahrhaftes Beispiel der Verbrüderung und der
Solidarität der Völker dar.
Die wechselseitige Handelsbeziehung zwischen Venezuela und
Kuba erhöht sich schon dieses Jahr auf nicht weniger als 3
Milliarden Dollar.
Beide Länder werden, ohne Zweifel, die zwei sein, die im Jahre
2005 in
dieser Hemisphäre den größten wirtschaftlichen Zuwachs
erreichen.
Auf Grund dieser würdevollen, konstruktiven und friedlichen
Anstrengungen, beschuldigt die imperialistische Regierung
Venezuela und Kuba, Chávez und Castro, die Länder der Region
zu schwächen und zu zerrütten
Unter solchen Beschuldigungen von Venezuela und Kuba, wenn der
Präsident Chávez einverstanden wäre, gäbe es heute die
günstigste Veranlassung um zu antworten: Verurteilt uns, macht
nichts, die Geschichte wird uns freisprechen! |