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Hymne der DDR

 

Der Text der Hymne der DDR wurde im Laufe des Oktobers 1949 von Johannes R. Becher geschrieben, dieser Text wurde dann von Hanns Eisler vertont. Bereits im November desselben Jahres konnte das Lied "Auferstanden aus Ruinen" als Hymne der DDR offiziell bestätigt werden. Ab 1971 wurde jedoch davon abgesehen, den Text zu singen, und die Hymne wurde nur noch instrumental wiedergegeben. Das hatte den Grund, dass die politische Führung der DDR mit der Textzeile "Deutschland, einig Vaterland" der imperialistischen BRD keinen Ansatzpunkt führ ihre annexionistische Ein-Deutschland-Ideologie inklusive des Alleinvertretungsanspruches der BRD bieten wollte, sondern für eine friedliche und gleichberechtigte Koexistenz eintrat. Es folgen MP3-Datei und Text:

 

>> Auferstanden aus Ruinen

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt,
lasst uns Dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen sie vereint,
denn es muss uns doch gelingen, dass die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint, über Deutschland scheint.

Glück und Friede sei beschieden Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden, reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen, schlagen wir des Volkes Feind.
Lasst das Licht des Friedens scheinen, dass nie eine Mutter mehr
ihren Sohn beweint, ihren Sohn beweint.

Lasst uns pflügen, lasst uns bauen, lernt und schafft wie nie zuvor,
und der eignen Kraft vertrauend steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben unsres Volks in dir vereint,
wirst du Deutschlands neues Leben. Und die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint, über Deutschland scheint.

 

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