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1. Die Disproportionalität der
gesellschaftlichen Produktion. 2. Das Bodenmonopol und die Zunahme
in der Disproportionalität zwischen Industrie und Landwirtschaft.
3. Das Steigen der Preise für Rohmaterialien und die Einengung der
Rohstoffmärkte. 4. Die Verschärfung der Konkurrenz auf dem
internationalen Rohstoffmarkt und die kapitalistische Expansion.
Im vorhergehenden Kapitel haben wir gesehen,
wie die neueste Entwicklung des Kapitalismus, die wachsende
Schwierigkeiten bei der Realisierung der Warenwerte hervorruft,
die herrschenden Klassen der verschiedenen "nationalen" Gruppen
auf die Bahn einer Expansionspolitik treibt. Aber der Prozeß der
Überproduktion des Kapitals beschränkt sich nicht bloß auf die
Phase des Absatzes. In der Formel der Reproduktion
G - W ... P ... W' - G' druckt nur der letzte Teil die
Realisierung des Preises des erzeugten Produktes aus (W' - G').
Gewöhnlich ist auf die Schwierigkeiten hingewiesen worden, die
sich gerade im Prozeß W' - G', das heißt im Prozeß des Absatzes
ergeben. Die Jagd nach Absatzmärkten und insbesondere die
industriellen Krisen spornten zu einer Analyse der Schwierigkeiten
an, die sich bei der Bewegung des Kapitals in der Phase W' - G'
ergeben. Aber auch im Prozeß der ersten Phase der Bewegung des
Kapitals, in der Geld gegen Produktionsmittel ausgetauscht wird
(G - W) können sich Schwierigkeiten ergeben. Und in der Tat ruft
die jüngste Entwicklung der kapitalistischen Verhältnisse
wachsende Schwierigkeiten auch auf diesem Gebiet der Reproduktion
des gesellschaftlichen Kapitals hervor.
Die Operation G - W zerfällt bekanntlich in zwei Teile: G - A und
G - PM, wo A Arbeitskraft und PM Produktionsmittel bedeuten, sodaß
die Formel dieser Phase entfaltet folgendermaßen lautet:
G - W (A-PM). Wir müssen deshalb beide Teile der Formel
untersuchen.
Soweit das Wachstum der Produktivkräfte eine Veränderung in der
Struktur und den Verhältnissen der Klassenkräfte der Gesellschaft
bedingt hat, kam es unter anderem in der Tatsache zum Ausdruck,
daß es die sozialen Gegensätze äußerst verschärfte, indem es die
organisierte Macht der Klassengegner einander gegenüberstellte.
Der Zustand eines relativen Gleichgewichts setzt hier einen
unerhörten gegenseitigen Druck der sozialen Kräfte aufeinander
voraus. Die Tendenz zum Fall der Profitrate ruft das Bestreben
hervor, einerseits die Arbeit zu intensivieren, andererseits
billige Arbeitskräfte bei langem Arbeitstag zu suchen. Dies zweite
Ziel wird wiederum in der Sphäre der Kolonialpolitik
erreicht. [1]
Von noch größerer Bedeutung aber ist die andere Seite der Sache.
Wir meinen hier die Disproportionalität zwischen der Entwicklung
der Industrie und der Entwicklung der Landwirtschaft, die die
Rohmaterialien für die verarbeitende Industrie liefert. Diese
letzte braucht eine immer größere Menge von Rohmaterialien. Hierzu
gehören: Holz (Papierindustrie, Bauwesen und Tischlerei,
Eisenbahnbau usw.); tierische Produkte (Häute, Wolle, Borsten,
Pferdehaare, Felle, Knochen, Därme, alle möglichen tierischen
Fette, Fleisch zur Herstellung von Lebensmitteln usw.);
Textilrohstoffe (Baumwolle, Flachs, Hanf usw.); endlich solche
Waren wie Kautschuk, der eine ungeheure Rolle in der gesamten
Industrie spielt usw. Die Entwicklung der modernen Landwirtschaft
hält jedoch keineswegs Schritt mit der rapiden Entwicklung der
Industrie - das ist der wichtigste Grund der Teuerung,
die gerade in der jüngsten Periode der kapitalistischen
Entwicklung zu einer internationalen Erscheinung von
hervorragender Bedeutung geworden ist, da der industrielle Prozeß
sich derartig beschleunigt hat, daß die überseeische Produktion
von landwirtschaftlichen Produkten gleichfalls aufgehört hat, mit
der Nachfrage der kapitalistischen Länder Schritt zu halten und
der Rückgang der Weltmarktspreise durch ihre rasche Steigerung
abgelöst worden ist. Die folgende Tabelle zeigt die Steigerung der
Preise.
|
Hamburger Warenbörse
(Preis in Rubeln pro Pud) [2] |
|
Jahr |
Rohjute
auf d. engl. Markt |
Rohbaumwolle |
Rinderhäute |
Russische
Kalbshäute |
Amerikanisches
Schweineschmalz |
|
1903 |
1,77 |
9,12 |
6,11 |
19,62 |
6,62 |
|
1904 |
1,76 |
9,57 |
6,40 |
20,93 |
6,57 |
|
1905 |
2,12 |
7,72 |
6,93 |
28,04 |
5,79 |
|
1906 |
3,04 |
8,96 |
7,90 |
28,82 |
6,31 |
|
1907 |
2,51 |
9,87 |
7,96 |
27,90 |
7,07 |
|
1908 |
1,88 |
8,47 |
6,52 |
28,65 |
7,01 |
|
1909 |
1,83 |
9,46 |
7,22 |
25,38 |
8,97 |
|
1910 |
1,98 |
11,72 |
8,35 |
27,33 |
9,52 |
|
1911 |
2,62 |
10,51 |
8,40 |
26,54 |
7,04 |
|
1912 |
2,86 |
9,65 |
8,57 |
25,50 |
8,17 |
|
1913 |
3,93 |
10,35 |
9,47 |
24,60 |
8,66 |
Somit sind in dem Jahrzehnt von 1903 - 1913 die
Jutepreise um 128 Prozent gestiegen, die Baumwollpreise um 13
Prozent, die Preise für Rinderhäute um 55 Prozent, die für
Kalbshäute um 25 Prozent, die für Schmalz um 31 Prozent.
[3]
Natürlich würde die Entwicklung der Produktivkräfte unter allen
Umständen - auch in einer sozialistischen Gesellschaft - in der
Richtung der Produktion von Produktionsmitteln erfolgen (dieser
Prozeß nimmt in der kapitalistischen Gesellschaft, wie wir gesehen
haben, die Form einer Erhöhung der organischen Zusammensetzung des
Kapitals an). Aber das würde dort keineswegs eine
Disproportionalität in der Verteilung der Produktivkräfte der
Gesellschaft bedeuten. Der Gang der Entwicklung wäre harmonisch,
und, was die Hauptsache ist, die "Nachfrage" nach Rohstoffen würde
ebenso schnell zunehmen wie ihr "Angebot". Es handelt sich also
nicht um das relative Wachstum der Industrie im allgemeinen,
sondern um ihr nichtproportioniertes Wachstum. Andererseits darf
man diese Entwicklung nicht als Ausdruck eines "absoluten" oder
"natürlichen" Gesetzes auffassen, das die Erzeugung
landwirtschaftlicher Produkte erschwert, so wie das Malthus und
seine zahlreichen versteckten und offenen Anhänger angenommen
haben. Das größte Hindernis bildet eine besondere soziale
Kategorie, das Monopol des Grundbesitzes.
Das bloße juristische Eigentum am Boden - so
schreibt Marx - schafft dem Eigentümer keine Grundrente. Wohl
aber gibt es ihm die Macht, seinen Boden solange der
Exploitation zu entziehen, bis die ökonomischen Verhältnisse
eine Verwertung derselben erlauben, die ihm einen Überschuß
abwirft, sei es, daß der Boden zur eigentlichen Agrikultur
verwandt werde, sei es zu anderen Produktionszwecken wie Bauten
usw. Er kann die absolute Quantität dieses Beschäftigungsfeldes
nicht vermehren oder vermindern, wohl aber seine auf dem Markte
befindliche Quantität. Es ist daher, wie schon Fourier bemerkt
hat, eine charakteristische Tatsache, daß in allen zivilisierten
Ländern ein verhältnismäßig bedeutender Teil des Bodens stets
der Kultur entzogen bleibt. [4]
"Das Grundeigentum ist hier die Barriere, die
keine neue Kapitalanlage auf bisher unbebautem oder
unverpachtetem Boden erlaubt, ohne Zoll zu erheben, d.h. ohne
eine Rente zu verlangen, obgleich der in Neubau gezogene Boden
einer Art angehört, die keine Differentialrente abwirft [d.h.
keine Rente, die auf Grund der qualitativen Verschiedenheit der
Grundstücke gewonnen wird. N.B.] und die, ohne das
Grundeigentum, schon bei einer geringeren Steigerung des
Marktpreises hätte bebaut werden können, so daß der regulierende
Marktpreis dem Bebauer dieses schlechtesten Bodens nur seinen
Produktionspreis [d.h. die Produktionskosten plus
Durchschnittsprofit. N.B.] bezahlt hätte.
[5]
Während aber die Erhöhung der Preise für
Artikel der verarbeitenden Industrie gewöhnlich eine Einschränkung
der Nachfrage mit sich bringt, wobei sich die Kurve der Nachfrage
schnell im Zusammenhang mit den Preisschwankungen verändert,
stellt die Nachfrage auf dem Gebiet der Verteilung der
landwirtschaftlichen Produkte eine konstantere Größe dar.
(Man darf nicht vergessen, daß die Erzeugung von Rohstoffen für
die verarbeitende Industrie in vielen Fällen ein Nebengebiet der
Erzeugung von Lebensmitteln ist; die Produktion von Häuten ist mit
der Erzeugung von Fleisch verbunden, das gleiche gilt für die
Erzeugung von Därmen, zum Teil für Wolle usw.) Deshalb spielt auch
die Konkurrenz in der landwirtschaftlichen Erzeugung trotz der
relativ schwachen Entwicklung von monopolistischen Organisationen
im eigentlichen Sinne dieses Wortes eine wesentlich geringere
Rolle. Das Gesetz der Massenproduktion, die raschere Akkumulation
von Kapital usw. sind Dinge, die der Landwirtschaft viel weniger
eigen sind als der Industrie.
Somit kommt zu der allgemeinen Disproportionalität zwischen den
Produktionszweigen der kapitalistischen Wirtschaft, die sich aus
der anarchischen Wirtschaftsstruktur ergibt und trotz
Kartellierung, Vertrustung usw. weiterbesteht, noch die
spezifische und immer mehr zunehmende Disproportionalität zwischen
Industrie und Landwirtschaft hinzu. Es ist ganz verständlich, daß
diese Disproportionalität gerade in der letzten Zeit besonders
schroff in Erscheinung getreten ist. Wir haben bereits
hervorgehoben, wie intensiv der Prozeß des Wachstums der
Produktivkräfte gerade während des letzten Jahrzehnts gewesen ist.
Die überseeischen Länder, vor allem die Vereinigten Staaten, haben
eine eigene Industrie entwickelt und damit auch eine eigene
Nachfrage nach einer ständig wachsenden Menge von
landwirtschaftlichen Produkten. Dasselbe trifft auch für andere
Agrarländer zu. Österreich-Ungarn ist zum Beispiel innerhalb einer
sehr kurzen Frist zu einem Lande geworden, in dem die Einfuhr von
Getreide usw. die Ausfuhr übertrifft. Der allgemeine Aufschwung
der Produktivkräfte des Weltkapitalismus während des letzten
Jahrzehnts hat die Beziehungen zwischen der industriellen und der
landwirtschaftlichen Produktion dermaßen verschoben und verändert,
daß auch hier die quantitative Veränderung die Grenze
überschritten hat, wo sie bereits zu einer qualitativen
Veränderung wird; gerade deshalb ist die Epoche der Teuerung,
die Tatsache, daß die Preise für landwirtschaftliche Produkte
allgemein und überall steigen, eine Erscheinung der neuesten Phase
des Kapitalismus. Die Steigerung der Rohstoffpreise berührt aber
unmittelbar die Profitrate, denn die Profitrate steigt oder fällt
unter sonst gleichen Bedingungen im umgekehrten Verhältnis zur
Bewegung der Rohstoffpreise. Daraus ergibt sich das zunehmende
Bestreben der Kapitalisten der einzelnen "nationalen Wirtschaften"
nach Erweiterung ihrer Rohstoffmärkte. Aber derselbe Prozeß,
der die Absatzmärkte ungeheuer eingeschränkt hat, hat auch den
Umfang der Rohstoffmärkte eingeschränkt, denn als
Rohstoffmärkte dienen und dienten hauptsächlich dieselben Länder,
die auch die "auswärtigen" Absatzmärkte bilden, das heißt minder
entwickelte Länder, darunter die Kolonien. Deshalb stoßen die
Bestrebungen der Kapitalisten der verschiedenen Großmächte hier
mit derselben Kraft aufeinander, wie in der Konkurrenz im Prozeß
des Absatzes. Das ist nichts Erstaunliches, den der Prozeß der
Reproduktion des gesellschaftlichen Kapitals bedingt die
Wichtigkeit nicht nur der Veränderungen, die in der letzten Phase
des Kreislaufes G - W ... P ... W' - G', das heißt in der Phase
des Absatzes erfolgen können, sondern auch derjenigen, die in der
Phase G - W, das heißt in der Phase des Ankaufs von
Produktionsmitteln erfolgen können. Der kapitalistische
"Produzent" ist nicht nur Verkäufer, sondern auch Käufer. Und zwar
nicht ein einfacher Käufer und Verkäufer, sondern ein
kapitalistischer Käufer und Verkäufer: Kaufakt und
Verkaufsakt gehen hier in die Formel der Bewegung des Kapitals
ein, sind Teile dieser Formel. Daraus ergibt sich ganz klar, daß
die Theorie Franz Oppenheimers, der die These vom
"friedlichen Wettbewerb" der Käufer und dem feindlichen Wettkampf
der Verkäufer aufstellt, künstlich ist.
[6] Seiner Beweisführung liegt
die These zugrunde, daß der Verkäufer gewöhnlich nur eine Ware auf
den Markt bringe und daß sein Schicksal gerade mit dieser Ware
beziehungsweise ihrem Preis verknüpft sei, dagegen, meint
Oppenheimer, interessiere sich der Käufer für sehr verschiedene
Waren und ihre Preise; er habe deshalb ein viel geringeres
Interesse an jeder dieser Waren; der Preis einer Ware steige, der
Preis einer anderen könne fallen usw. Hier läßt Oppenheimer gerade
das Wesentliche außer acht und zwar die Tatsache, daß der moderne
Käufer vor allem ein kapitalistischer Käufer ist. Die
persönliche Konsumtion tritt gegenüber der produktiven Konsumtion
auf der Grundlage der erweiterten Reproduktion in den Hintergrund.
Aber für die Zwecke der Produktion ist gerade der massenweise
Ankauf von verhältnismäßig wenigen Waren erforderlich. Es werden
hauptsächlich ungeheure Massen von gleichartigen Produkten gekauft
und deshalb spielt eine einzige Ware oft eine äußerst
wesentliche Rolle (siehe z.B. die Bedeutung der Baumwolle für die
Textilindustrie). [7]
Es
ist also absolut kein Grund vorhanden, auf Grund der Erwägungen
Oppenheimers den Kampf um die Rohstoffmärkte für weniger "scharf"
zu halten. Die außerordentliche Verschärfung der Konkurrenz auch
auf diesem Gebiet ist eine Tatsache, die durch die Bestrebungen
nach Angliederung von Gebieten mit Kohlenlagern, Eisenerzen,
Kupfererzen und sonstigen Erzvorkommen, von Gebieten mit
Erdölquellen usw. noch verstärkt wird; diese Produktionszweige,
die eine immense Bedeutung haben und von den natürlichen
Bedingungen abhängen, können leicht monopolisiert werden und gehen
folglich, wenn sie in die Hände einer "nationalen" Gruppe gefallen
sind, für die anderen verloren. Aber das bezieht sich natürlich
auch auf die landwirtschaftliche Erzeugung, falls eine
geschlossene "nationale" Gruppe auf den Plan tritt, der die
notwendige "Okkupationsmittel" zur Verfügung stehen. Die Politik
Englands in Ägypten und die Verwandlung von ganz Ägypten in eine
ungeheure Baumwollplantage, die der englischen Textilindustrie die
Rohstoffe liefert, ist ein krasses Beispiel dafür.
Die neueste Phase des Kapitalismus verschärft also die
Konflikte auch auf diesem Gebiet. Je schneller das Tempo der
kapitalistischen Entwicklung ist, je schneller der Prozeß der
Industrialisierung der Wirtschaft und der "Urbanisierung" der
Länder (Wachstum der Städte) vor sich geht, desto mehr wird das
Gleichgewicht zwischen Industrie und Landwirtschaft gestört, desto
stärker wird unter den entwickelten Ländern die Konkurrenz um die
rückständigen Länder, desto unvermeidlicher ihr offener
Zusammenstoß.
Die kapitalistische Expansion stellt somit auch hier eine "Lösung"
der Widersprüche dar, die mit unerbittlicher Konsequenz zum
entscheidenden Moment der imperialistischen Politik, zum Kriege
führen.
Bis jetzt haben wir die Veränderungen untersucht, die in den
Bedingungen des internationalen Warenaustausches erfolgt sind und
die die Konkurrenz unter den "nationalen" Kapitalisten und
folglich auch ihre aggressive Politik äußerst verschärft haben.
Aber damit sind die Veränderungen, die für unsere Epoche
kennzeichnend sind, noch keineswegs erschöpft. Die Entwicklung der
Produktivkräfte des internationalen Kapitalismus hat auch andere
Formen internationaler wirtschaftlicher Beziehungen aufkommen
lassen. Wir meinen hier die internationale Bewegung von
Kapitalwerten, die wir jetzt analysieren wollen.
Anmerkungen:
1.
Wir wollen hier nicht auf die Ausbeutungsmethoden, mit denen diese
Politik besudelt ist. eingehen. Wir wollen nur daran erinnern, daß
sie nicht nur "Vergangenheit", sondern auch noch in sehr
bedeutendem Maße - Gegenwart ist.
2.
Zusammenstellung der Warenpreise
auf den wichtigsten russischen Märkten im Jahre 1913.
Herausgegeben vom Ministerium für Handel und Industrie. Petrograd
1914.
3.
Über das Verhältnis von Industrie und Landwirtschaft in
Zusammenhang mit der Teuerung siehe die kleine, aber vortreffliche
Broschüre von Otto Bauer, Die
Teuerung, herausgegeben vom Intern. Soz. Büro.
4.
K. Marx: Kapital, Bd.
III, 2. S.281 u. 290.
5.
Ebenda, S.296.
6.
Siehe seine Darstellung der Kriegsursachen in
Die neue Rundschau,
August 1915 (Franz Oppenheimer: Die Wurzel des Krieges).
Die allgemeine Auffassung Oppenheimers vom Gang der Entwicklung
und seine "positive Lösung der Frage", die unserer Ansicht nach
nicht sehr weit über die von Henry George und den bürgerlichen
"Bodenreformern" entwickelten Ideen hinausgeht, sind konzentrisch
in seiner "kritischen" Arbeit "Die soziale Frage und der
Sozialismus" dargelegt. Übrigens wird niemand anders als Herr P.
Maslow von diesem bürgerlichen Ökonomen äußerst stark beeinflußt.
7.
Ebenso wie auch die "Produzenten" in concreto und um so mehr die
Verkäufer überhaupt keineswegs nur eine Ware erzeugen. Siehe z.B.
die Warenhäuser. Damit wollen wir keineswegs die Bedeutung der
Spezialisierung in Frage stellen. Wir wollen nur die "verletzten
Rechte" der Käufer wiederherstellen. |