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Lyrik von Karl Marx (ca. 1835/36)

 

Nimmer kann ich ruhig treiben,

Was die Seele stark erfasst,

Nimmer still behaglich bleiben,

Und ich stürme ohne Rast.

 

Alles möcht' ich mir erringen,

Jede schönste Göttergunst,

Und im Wissen wagend dringen

Und erfassen Sang und Kunst.

 

Darum lasst uns alles wagen,

Nimmer rasten, nimmer ruhn,

Nur nicht dumpf so gar nichts sagen

Und so gar nichts woll'n und tun.

 

Nur nicht brütend hingegangen

Ängstlich in dem niedern Joch,

Denn das Sehnen und Verlangen

Und die Tat, sie blieb uns doch.

 

 

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