Die Geschichte des 1. Mai begann mit dem Aufruf
der amerikanischen Arbeiterbewegung zum
Generalstreik zur Durchsetzung des
Achtstundentages am 1. Mai 1886. Die
Verteidigungsmaßnahmen, die von den Arbeitern
und Arbeiterinnen im Zuge der blutigen
Polizeimaßnahmen ergriffen wurden, gingen als
der Haymarket Riot in die amerikanische
Geschichte ein.
Auf dem Gründungskongress der Zweiten
Internationalen 1889 in Paris, ist zum Gedenken
der Opfer des Haymarket Riot der 1. Mai zum
"Kampftag der Arbeiterbewegung" geworden, für
uns Kommunistinnen und Kommunisten,
Sozialistinnen und Sozialisten ist er auch ein
Tag der Bekräftigung des Bekenntnisses und des
Willens der Arbeiterklasse zur revolutionären
Überwindung des Kapitalismus.
Die vergangene Jahre, seit dem Zusammenbruch des
Realsozialismus in Europa, stehen im Zeichen der
schärfsten kapitalistischen Offensive. Die den
Imperialismus kennzeichnende Tendenz zum Kriege
tritt ungehindert und deutlicher zu Tage, die
den Imperialismus kennzeichnende Tendenz zum
Abbau sozialer und demokratischer
Errungenschaften der werktätigen Menschen tritt
ungehindert und deutlicher zu Tage, die den
Imperialismus kennzeichnende Tendenz zur
Korruption von Teilen der Arbeiterklasse tritt
ungehindert und deutlicher zu Tage.
Mehr denn je muss der 1. Mai daher den
revolutionären Charakter der Maifeier
hervorkehren, soll unser Marsch auch ein Protest
sein gegen die Kampfunwilligkeit der
Gewerkschaftsbürokratie, gegen die Helfer und
Helfershelfer des staatsmonopolistischen
Kapitalismus in den Reihen der Arbeiterbewegung.
Alle reformistischen Versuche, dem 1. Mai diesen
revolutionären Charakter zu nehmen, müssen
zurückgewiesen und bekämpft werden.
Es muss in diesem Sinn auch auf die schmutzige
Rolle der Baier-"K"P hingewiesen werden, die auf
verleumderische Art und in dreister Weise nichts
unversucht lässt, die anti-imperialistische und
revolutionäre Linke in Österreich zu diffamieren
und zu bekämpfen.
Die Baier-"K"P spaltet und grenzt innerhalb der
fortschrittlichen Kräfte in Österreich aus, sie
verteidigt Kriegshetzer und Proimperialisten
nicht nur, sie nimmt sie sogar in die eigenen
Reihen auf und ist damit ein Mühlstein am Hals
der Antikriegs- und Antiimperialistischen
Bewegung, ein Mühlstein am Hals der
internationalen Solidarität.
Mehr denn je muss der 1. Mai daher der
internationalistischen und antiimperialistischen
Charakter der Maifeier demonstrieren, soll unser
Marsch das erste Mal seit Jahren wieder ein
gemeinsamer internationalistischer Zug des
Widerstandes gegen Krieg, Besatzung, Bildungs-
und Sozialabbau und die Einschränkung
demokratischer Rechte sein.
Alle reformistischen Versuche, dem 1. Mai diesen
internationalistischen und antiimperialistischen
Charakter zu nehmen, müssen zurückgewiesen und
bekämpft werden.
Wir stehen 2005 auch im 60. Jahr der Befreiung
vom Faschismus. Und die Arbeiterklasse,
Kommunistinnen und Kommunisten, Sozialistinnen
und Sozialisten erbrachten weltweit die größten
Opfer im Kampfe gegen die faschistische Barbarei
des Imperialismus und gehören zu den meist
verfolgten und vernichteten Opfern der
Faschisten.
Mehr denn je muss der 1. Mai daher den
antifaschistischen Charakter der Maifeier
demonstrieren. Unser Marsch soll daher auch das
Andenken an die Heldinnen und Helden des
antifaschistischen Widerstands, der Roten Armee
und der Sowjetunion hoch halten.
Hoch der 1. Mai - Der Kampftag der
Arbeiterklasse!
Hoch der 1. Mai - Unser Tag des Widerstandes!
Nieder mit dem Imperialismus!
Hoch die internationale Solidarität!