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(Rund 1.500 Menschen haben auch
heuer wieder an unserer internationalistischen
Demonstration zum 1. Mai in Wien teilgenommen.
Veranstaltet wurde diese Demonstration wie schon
im Vorjahr gemeinsam von österreichischen,
türkischen und kurdischen linken Organisationen.
Für die SJ-Stamokap hat Gen. David Stockinger
als Schlussredner beim Burgtheater das Wort
ergriffen, im Folgenden wollen wir untenstehend
seinen Beitrag dokumentieren.)
Liebe Genossinnen und Genossen!
Dass wir heute hier stehen und trotz des
schlechten Wetters den Kampftag der
internationalen ArbeiterInnenklasse begehen,
zeugt von Stärke und Konsequenz. Wir kämpfen
jedoch nicht nur am 1. Mai, sondern für uns ist
jeder Tag ein Kampf für die Errungenschaften der
ArbeiterInnenbewegung, für Frieden, gegen die
Bestrebungen des internationalen
Monopolkapitals, sich die ganze Welt Untertan zu
machen, und für unsere sozialistische Zukunft.
In einer Zeit, in der das Monopolkapital in
den imperialistischen Zentren die Lohnabhängigen
verstärkt unter Druck setzt, die Menschen der
Peripherie in einer neuen Form der Sklaverei
unterjocht und Grenzen – wie in Serbien – neue
festlegen will, bedarf es einer geschlossenen
antiimperialistischen Linken mit einem
antikapitalistischen Profil. Um einen neuen
Krieg – etwa im Iran – zu verhindern, braucht es
eine breite Friedensbewegung.
Nur wenn ArbeiterInnen und Angestellt,
SchülerInnen und Studierende, MigrantInnen,
Frauen und Männer, alte und junge Menschen
gemeinsam, Schulter an Schulter marschieren,
werden wir unser Ziel, den Sozialismus,
erreichen. – Und wir halten es mit Ernst Busch,
der in seiner Version des „Roten Wedding“ singt:
„Wir fragen euch nicht nach Verband und Partei,
seid ihr nur aufrecht im Kampf mit dabei!“
Die Sozialistische Jugend wird an der
historischen Mission der ArbeiterInnenklasse und
ihrer revolutionären Bewegung teilhaben – und
gemeinsam werden wir letztlich siegen.
In diesem Sinne: Hoch der 1. Mai! Freiheit und
Freundschaft! |